Alle Jahre wieder, wenn der Sommer ins Land zieht, hört man sie brummen, die Rasenmäher. Immerhin will der schöne Rasen gehegt und gepflegt werden und somit gilt es, den Rasen regelmäßig zu mähen. Doch muss man das immer selbst tun? Nein! Wer sich für einen Rasenroboter entscheidet, der kann ganz einfach mähen lassen und das zum Teil sogar vollautomatisch. Doch wie gut sind die modernen Mähroboter wirklich und muss es eigentlich immer gleich ein teures vollautomatisches Modell sein? Wir, von Hoftechnik, haben all das und mehr für sie einmal überprüft.


Was ist ein Rasenroboter?

Der sogenannte Rasen- oder Mähroboter ist ein vollautomatisches Gerät aus dem Bereich der Garten- und Landschaftspflege der bereits seit 1995 vielerorts das Rasenmähen spürbar erleichtert. Denn im Gegensatz zu klassischen Rasenmähern, übernimmt der Rasenmähroboter die leidige Pflicht des Rasenmähens je nach Modell und Funktionsumfang vollautomatisch. Der Rasen wird also vom Rasenroboter ohne Zutun des Gartenbesitzers gemäht.

Ein Rasenroboter ist:

  • Ein modernes Werkzeug aus dem Bereich der Garten- und Landschaftspflege
  • Eine vollautomatische Weiterentwicklung des klassischen Rasenmähers
  • Eine spürbare Erleichterung bei der Rasenpflege

Was vielen Gärtner Zeit und nicht selten Nerven kostet, macht der Mähroboter einfach von alleine und das leise und effizient. Denn dieses Gartengerät mäht den Rasen und düngt diesen (im Falle einer integrierten Mulch Funktion) direkt mit und möglich macht dies zum einen die automatische oder vollautomatische Funktionsweise sowie die unterschiedlichen Sensoren und Funktionen, die in diesem zumeist recht kleinen und leichten Gartengerät enthalten sind.

Automatische und vollautomatische Rasenroboter – Wo liegen die Unterschiede?

Die große Beliebtheit der sogenannten Rasenroboter begründet sich auf der Tatsache, dass diese Gartengeräte den Rasen scheinbar „ganz von alleine“ und ohne Zutun des Gärtners mähen. Doch ganz so einfach ist es dann auch wieder nicht. Abhängig davon, ob man sich nun für einen automatischen oder einen vollautomatischen Rasenroboter entscheiden hat, ist durchaus noch so manches an Zutun des Gärtners nötig.

Denn die Unterschiede zwischen automatischen und vollautomatischen Mährobotern sind durchaus beachtlich und führen nicht selten zu regelrechten „Oh-Momenten“. Denn wer denkt, dass jeder Rasenroboter vollautomatisch aus der Ladestation fährt oder aber zu dieser zurückkehrt, der irrt. Nein dies machen nur sogenannte vollautomatische Mähroboter. Die automatischen Mähroboter müssen noch von Hand an die Ladestation angeschlossen oder aber von dieser abgetrennt und an den Einsatzort gebracht werden. Die Besonderheiten der beiden Variationen sind also durchaus unterschiedlich, mitunter zählen die nun folgenden Besonderheiten zu den wichtigsten Merkmalen der automatischen wie auch vollautomatischen Rasenroboter.

Besonderheiten
des automatischen Mähroboter
Besonderheiten
des vollautomatischen Mähroboter
Mäht automatisch für die gewählte Mähdauer oder bis zum vollständigen Verbrauch der Akkuleistung die Rasenfläche.Mäht automatisch für die gewählte Mähdauer oder bis zum vollständigen Verbrauch der Akkuleistung die Rasenfläche.
Verfügt zumeist über eine automatische Mulch Funktion (kein Rasenschnittkorb nötig)Verfügt zumeist über eine automatische Mulch Funktion (kein Rasenschnittkorb nötig)
Muss vor und nach Beendigung der Mäharbeiten von Hand aus der / in die Ladestation gebracht werden.Fährt nach Beendigung der Mäharbeiten oder bei zu Ende gehen der Akkuleistung vollautomatisch in die Ladestation.
Nutzt den Begrenzungsdraht ausschließlich zur Begrenzung der Rasenfläche.Nutzt den Begrenzungsdraht zur Begrenzung der Rasenfläche und als Führungsspur zur Ladestation.
 Kann (abhängig vom Modell) zum Teil per Fernsteuerung oder Zeitsteuerung vollautomatisch aktiviert werden.



Rasenroboter ist also nicht gleich Rasenroboter. Schon bei der Auswahl eines geeigneten Modells sollte auf diese Besonderheiten geachtet werden. Denn wer wirklich vollautomatisch ohne Zutun den Rasen mähen lassen möchte, der sollte unbedingt einen vollautomatischen Rasenroboter anschaffen. Wer sich nicht daran stört das Gerät nach getaner Tat zurück zur Ladestation zu bringen oder aber wer dem Roboter ohnehin beim Mähen zusieht und im Falle von Regen einschreiten kann, der kann durchaus bares Geld bei der Anschaffung sparen und einen automatischen Mähroboter für den regelmäßigen Rassenschnitt anschaffen.

Einsatzbereiche und Nutzbarkeit – Für wen eignet sich der Rasenroboter und für wen nicht?

Rasenpflege

Der Rasenroboter trägt maßgeblich zur Rasenpflege bei!
© Fotolia: Stockwerk-Fotodesign – 108978053

Ob es nun ein vollautomatischer oder aber „nur“ ein automatischer Rasenroboter ist, der die mühsame Rasenpflege übernehmen soll, die Einsatzgebiete für diese moderne Form der Gartenhelfer sind vielseitig. Dennoch ist der automatische Ersatz zum guten alten Rasenmäher nicht für jeden Einsatz geeignet. Denn die Nutzbarkeit der sogenannten Mähroboter ist durchaus nicht uneingeschränkt möglich. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass ein Rasenmähroboter immer dann einsetzbar ist, wenn:

  • Die Rasenfläche in ihrer Formgebung gleichmäßig angelegt ist.
  • Die Steigung / das Gefälle im Rahmen der maximalen Werte des Produkts liegt.

Darüber hinaus muss jedoch auch beachtet werden, dass nicht jedes Modell allen Rasenflächen gerecht werden kann. Allem voran günstige Einstiegsmodelle haben zumeist ein Problem mit unebenen Rasenflächen oder stark verwinkelten Rasenbegrenzungen. Zudem können Rasenkanten nur dann gleichmäßig und sauber ausgeschnitten werden, wenn ein Seitenmähwerk vorhanden ist. Ist dem nicht so, so muss trotz Einsatz eines Mähroboters von Hand nachgearbeitet werden, um saubere Rasenkanten zu erhalten. Man sieht, nicht jede Rasenfläche ist dazu geeignet, diese mit einem Mähroboter zu mähen. Befindet sich der Rasen auf einem unebenen Gelände, einem steiler abfallenden Hang oder aber ist sehr stark verwinkelt und verfügt diese womöglich sogar über nicht umrahmte Zierelemente, kann der Einsatz des Rasenroboters schnell zu unliebsamen Ergebnissen führen. Die Nutzbarkeit des Roboters zum automatischen Rasenmähen ist somit allem voran von den Gegebenheiten der Wiese abhängig.

Sicherheitsaspekte – Wie sicher ist der Einsatz eines Mähroboters wirklich?

Achtung Mäharbeiten

Auch beim Mähen von Wiesen ist Sicherheit wichtig!
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Den Rasen einfach mähen lassen, von einem Roboter, der im besten Fall kaum mehr braucht, als einen Druck auf den Startknopf. Damit werben viele Hersteller und nicht zuletzt diese einfache Einsetzbarkeit war es, die den enormen Trend rund um den Rasenmähroboter auslöste. Doch ein ums andere Mal erschüttern fatale Unfallberichte das Vertrauen vieler Konsumenten in ihren Rasenroboter und allem voran dann, wenn Kinder oder Haustiere verletzt werden, fragt man sich beinahe unausweichlich … wie sicher ist der Einsatz eines Mähroboters eigentlich wirklich?

Grundsätzlich kann und muss gesagt werden, dass moderne Rasenroboter in jedem Fall bei ordnungsgemäßem Einsatz als sicher anzusehen sind. Frühere Modelle mochten durchaus haarsträubende Sicherheitsmängel vorgewiesen haben, doch die modernen Sensoren der Mähroboter sind durchaus als sicher einzuschätzen. Jedoch nur, wenn die Geräte korrekt eingesetzt werden und hierzu zählt nicht nur die korrekte Nutzung des Roboters an sich, sondern auch die vor dem Einsatz zwingend nötige Absicherung der Mähfläche. Um also einen Rasenroboter sicher und gefahrlos einsetzen zu können, bedarf es:

  • Einer ordnungsgemäßen Vorbereitung der Mähfläche (Führungsdraht korrekt verlegen!)
  • Dem ordnungsgemäßen Einsatz des Gerätes (die Sensoren müssen steht’s sauber und intakt sein)
  • Der vorab Absicherung der Mähfläche (Entfernung von losen und kleinen Gegenständen etc.)
  • Der Absicherung während des Mähvorgangs (Kinder und Haustiere dürfen sich nicht auf der Mähfläche befinden)

Beachtet man diese vier grundsätzlichen Sicherheitsmaßnahmen, so ist der Einsatz eines Rasenmähroboters absolut sicher und gefahrlos. Denn gerade wenn das Modell lediglich über einen verzögerten Mähstopp verfügt kann nur durch die vorherige Absicherung der Mähfläche und der beständigen Absicherung währen d der Mäharbeiten eine Verletzung von Menschen oder Tieren verhindert werden .Wenn Sie also ihren Mähroboter auf den Weg senden, sollten sie unbedingt darauf achten, das sich weder Haustiere, noch kleine Kinder noch Spielzeuge und diverse Gartengeräte auf der Mähfläche befinden. So verhindern sie gezielt Unfälle oder aber Beschädigungen durch an- oder Überfahren des Rasenroboters.

Kaufratgeber – darauf kommt es beim Kauf an!

Ob es nun der Rasen vor dem Haus oder aber die großen Wiesen im Garten sind, wer nicht mehr selbst das mühsame Rasenmähen erledigen will, der kommt um die Anschaffung eines Rasenroboters nicht herum. Doch bevor man das erstbeste Angebot annimmt, sollte man durchaus bedenken das es einiges zu beachten gibt, wenn man einen Rasenmähroboter kaufen will. Wir, von Hoftechnik, haben uns für Sie auf die Suche nach den wichtigsten Kaufkriterien im Zuge eines Rasenroboterkaufs gemacht und das sind sie, die Aspekte auf die sie bei der Auswahl in jedem Fall achten sollten:

Rasenfläche und Mähdauer – Wie viel schafft der Rasenroboter in welcher Zeit?

Das erste und sicherlich mit Abstand wichtigste Kaufkriterium ist die Mähdauer und damit verbunden die maximal zu bearbeitende Rasenfläche. Immerhin soll der neue Roboter die Wiese vernünftig mähen und das (wenn möglich) ohne unnötig häufiger Ladepausen. Entsprechend wichtig ist es, zu wissen, welche Rasenfläche zu bearbeiten ist und ein Modell auszuwählen, dass dieser Rasenfläche gerecht wird. Doch genau das ist grundsätzlich ganz einfach, denn jeder Rasenroboter hat Herstellerangaben, die ausweisen, welche Quadratmeterfläche mit einer Akkuladung maximal gemäht werden kann. Zudem findet man Angaben zur Mäh- wie auch Ladedauer, wodurch die Auswahl des passenden Modells einfach und kinderleicht ist. Achten sie einfach auf folgende Angaben:

  • Maximale Rasenfläche in Quadratmeter (m²)
  • Maximale Mähdauer in Stunden oder Minuten
  • Durchschnittliche Ladezeit (exkl. Entladungszeit)

Um die Auswahl des richtigen Modells vornehmen zu können, bedarf es also lediglich der Kenntnis über die Fläche, die bearbeitet werden muss. Anhand dieser Quadratmeteranzahl können sie einfach jene Modelle auswählen die direkt mit einer Ladung oder aber (im Falle von sehr großen Flächen unausweichlich) mithilfe einer Zwischenladung des Akkus die gewünschte Leistung erbringen werden.

Unser Tipp für Sie…
Nicht immer sind Modelle mit großen Reichweiten zwingend nötig. Bei vollautomatischen Modellen mit vollautomatischen Startprogrammen reichen auch kleinere Reichweiten weil die Mähprogramme in aller Regel eine Zwischenladung vollautomatisch durchführen. Diese Modelle sind oftmals günstiger, als Modelle mit größeren Reichweiten (ab 1.000 Quadratmetern) und leisten dank vollautomatischen Mähprogrammen die gleiche Leistung.

Schnitthöhe und Arbeitsbreite – Unverzichtbare Kriterien für den perfekten Rasen!

Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium bezieht sich auf die Mähleistung an sich und damit auf die sogenannte Schnitthöhe und die Arbeitsbreite des Rasenroboters. Allem voran im Bereich der Schnitthöhe ist es wichtig darauf zu achten, dass diese unkompliziert an die gewünschte Höhe angepasst werden kann. In aller Regel verfügen die meisten Mähroboter über eine variable Schnitthöhe von 20 bis 50 Millimeter. Doch manche Modelle verfügen auch über höhere Schnitthöhenbereiche. Ähnlich verhält es sich bei der Arbeitsbreite, zwischen 17 und 22 Zentimeter gilt als Norm, breitete Modelle sind meist im hochpreisigen Segment zu finden und werden nicht zuletzt wegen der erhöhten Anschaffungskosten zumeist im professionellen Einsatz genutzt.

Unser Rat an Sie….
Wählen sie die Schnitthöhe wie auch Arbeitsbreite am besten anhand ihres bisherigen Rasenmähers. Denn wenn sie bislang mit Breite und Höhe zufrieden waren, werden sie es auch künftig bei ihrem neuen Rasenmähroboter sein. Vergessen sie jedoch nicht, dass das Einstellen der Schnitthöhe bei einem Mähroboter entweder vorab oder aber aufgrund eines Mähprogramms erfolgen kann. Wenn sie also wünschen, dass der Mähroboter sich automatisch an die Rasenbedingungen anpasst, sollten sie einen vollautomatischen Rasenroboter wählen, der im Mähprogramm die Schnitthöhe automatisch justiert.

Maximale Steigung – Wichtig für Rasenflächen mit Gefälle

Kaum eine Rasenfläche ist wirklich eben und gleichmäßig hinsichtlich des vorhandenen Gefälles und der Steigungen. Entsprechend ist es wichtig, dass der Rasenroboter basierend auf der Herstellerangaben zur maximalen Steigerung ausgewählt wird, denn nur so ist es möglich, dass das Gerät letztlich wirklich problemfrei die gesamte Rasenfläche mäht und nicht am Ende an einem scheinbar harmlosen kleinen Hügel in der Wiese hängen bleibt. Achten sie daher beim Kauf unbedingt auf:

  • Die Herstellerangaben zur maximalen Steigerung (zumeist in Prozent angeführt).
  • Die Begebenheiten ihrer Rasenflächen bezogen auf die vorhandenen Unebenheiten.

Die maximale Steigung, die der Rasenroboter bewältigen kann, ist im Übrigen nicht alleine für die Funktionalität an sich wichtig, sondern auch für das Mähergebnis. Denn nur wenn das Modell trotz einem Anstieg der Rasenfläche eine gleichbleibende Fortbewegungsgeschwindigkeit beibehält, kann ein gleichmäßiges Schnittergebnis erzielt werden. Die maximale Steigung ist also auch ein wichtiger Aspekt hinsichtlich der Qualität der Rasenpflege. Aus diesem Grund sollte die maximale Steigung in jedem Fall passend zu den Rasenflächen gewählt werden und nicht als vermeidlich unwichtiges Funktionskriterium unterschätzt werden.

Unser Tipp für Sie…
Nicht immer ist es leicht die Steigung oder das Gefälle einer Rasenfläche zu bestimmen. Doch ein einfacher Trick kann ihnen hierbei gute Diente leisten. Hierfür benötigen sie lediglich zwei Schraubenzieher und eine Schnur. Stoßen sie die Schraubenzieher an je ein Ende der Rasenfläche ca. 5 bis 10 Zentimeter tief in den Boden und befestigen sie danach die Schnur an den Griffen. Sobald die Schnur gespannt ist können sie mit einem einfachen Winkelmesser oder aber (weniger vorteilhaft aber dennoch funktional) einem Geodreieck aus dem Schulbedarf den durchschnittlichen Winkel der Schnur zum Boden messen und somit die durchschnittliche Steigung ihrer Rasenfläche ermitteln.

Intelligentes Mähen und Rückkehr zur Ladestation – wie selbstständig arbeitet der Roboter?

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Kauf eines sogenannten Rasenmähroboters sind die Funktionen und somit der Komfort für den Gartenbesitzer. Obgleich viele Verbraucher denken, dass jedes Rasenrobotermodell automatisch mäht und nach dem Mähen zurück in die Ladestation fährt, ist dem nicht so. Einzig sogenannte vollautomatische Rasenroboter können nach dem Beendigen des Mähprogramms oder aber bei zur Neige gehenden Akkus in die Ladestation zurückkehren. Ein „normaler“ automatischer Rasenroboter stellt einfach den Betrieb ein und bleibt an Ort und Stelle, bis der Gartenbesitzer ihn abholt und zur Ladestation trägt.

Es gilt also zu beachten, welche Funktionen das Modell aufzuweisen hat. Die automatische Rückkehr zur Ladestation ist hierbei ebenso gerne gewünscht, wie das sogenannte intelligente Mähen. Doch was genau ist das eigentlich? Die Kennzeichnung „intelligentes Mähen“ bezeichnet schlicht weg ein Mähprogramm, dass dem Mähroboter eine optimale Mähroute vorgibt und das mithilfe diverser Sensoren ein optimales und gleichmäßiges Mähergebnis gewährleisten soll. Kurz um, der Mähroboter erkennt automatisch, ob das Gras höher als an anderen Stellen der Wiese ist oder nicht, und passt sich somit automatisch an die Grasfläche an. So erhält man eine gleichmäßige und saubere Schnittfläche, die dank intelligenter Mähprogrammierung zu einer perfekten Rasenpflege beiträgt.

Wussten sie eigentlich…
Das die automatische Rückkehr zur Ladestation nicht nur überaus praktisch ist, sondern auch ein wichtiger Sicherheitsaspekt? Ein Rasenroboter der mehrer Stunden einfach so auf der Wiese herumsteht verlockt durchaus so manchen Gelegenheitsdieb. Doch in der Ladestation kann das Gerät nur mit erschwerenden Aufwendungen gestohlen werden. Die automatische Rückkehr zur Ladestation ist somit überaus praktisch was Nutzbarkeit und Diebstahlschutz betrifft.

Stoßsensoren und sonstige Sicherheitsaspekte – Was passiert, wenn etwas im Weg ist?

Zu guter Letzt sollte man beim Kauf in jedem Fall das Thema Sensoren bedenken. Denn moderne Rasenmähroboter verfügen in aller Regel über verschiedenste Sensoren, die unterschiedlichste Aufgaben erfüllen. Allem voran die sogenannten Stoßsensoren sind ein wichtiger Schutz vor Unfällen und reduzieren nachweislich die Unfallgefahren, die mit dem Einsatz eines Mähroboters einhergehen können. Üblicherweise verfügen heutzutage beinahe alle Modelle über hochwertige Stoßsensoren, die jedoch nicht als Garant für sicheres Mähen missverstanden werden sollten. Die Rasenfläche sollte frei von Gegenständen sein und Haustiere wie auch kleine Kinder sollten während der Mäharbeiten in jedem Fall nicht auf der Rasenfläche zugegen sein.

Eine weitere nützliche und durchaus vorteilhafte Sensorik ist der sogenannte Regensensor. Sobald das Gerät nämlich Regennässe ausgesetzt ist, stellt es den Betrieb automatisch ein oder aber (im Falle von Modellen mit Rückkehr zur Ladestation) kehren augenblicklich zur Station zurück. So wird der Roboter vor Beschädigung durch Nässe geschützt und im Falle von hochwertigen Modellen mit entsprechender Programmierung kehrt das Gerät nach Ende des Regens automatisch zur Arbeit zurück. Eine überaus praktische Funktionsweise, die nachweislich die Lebensdauer des Mähroboters spürbar erhöhen kann, weswegen wir von Hoftechnik durchaus eine integrierte Regen Sensorik empfehlen.

Aber natürlich gibt es noch viele weitere Funktionen und Sensoren die nicht nur praktisch, sondern auch als wichtig zu bezeichnen sind. So ist zwar jedes Modell, dass es aktuell auf dem Markt gibt, mit einer Stopfunktion oder einer Notstoppfunktion ausgestattet, doch diese Funktionen sind nicht immer vergleichbar hochwertig. Wir raten dazu an, ein Modell zu wählen, dass im Falle von „übermähen“ augenblicklich stoppt und zwar ohne Nachlauf. So kann im Falle von Unfällen das Schlimmste verhindert werden und auch eine automatische Entladung des Akkus, bevor dieser in der Ladestation neu geladen wird, sollte der neue Rasenmähroboter enthalten. So schonen sie den enthaltenen Akku und können das Gerät länger nutzen.

Rasenroboter im Test – die beliebtesten Modelle im direkten Vergleich

Der Rasenmähroboter ist längst einer der Trends im Gartenbereich und so verwundert es wenig, dass mehr und mehr Modelle auf den Markt kommen und zum Kauf verleiten wollen. Doch welcher Rasenroboter ist nun eigentlich der Beste und welcher besticht durch welche Vorteile? Müssen es wirklich immer die teuren Luxusmodelle sein oder reicht auch ein günstiges Einsteigermodell? Wir haben uns für sie einmal die aktuell beliebtesten Modelle genauer angesehen, um ihnen so womöglich die Entscheidung ein gutes Stück leichter machen zu können und das sind sie, die aktuell meistverkauften und am besten bewerteten Rasenmähroboter im direkten Vergleich.

YardForce SA500ECO Mähroboter

YardForce SA500ECO

Das erste Modell, welches wir Ihnen heute aufgrund der durchwegs guten Bewertungen vorstellen möchten, ist der YardForce SA500Eco Mähroboter, den es im Fachhandel wie auch online ab einem Kaufpreis von rund 500,00 Euro zu erwerben gibt und der somit ein Modell der Einstiegsklasse darstellt. Hochwertig verarbeitet bietet dieses Gerät einfach alles, was es braucht um Rassenflächen von bis zu 500 m² sauber und zufriedenstellend zu mähen. Dank der integrierten Hebe- und Hindernissensoren stoppt der Mäher bei Anheben oder bei Kontakt mit Hindernissen binnen zwei Sekunden die Mähfunktion und ist somit für ausreichenden Schutz gesorgt. Zudem verfügt das Modell über eine elektronische Sicherheitssperre mit Pin-Eingabefunktion die zugleich die Diebstahlsicherung darstellt. Im alltäglichen Einsatz weiß das Modell durch seine geräuscharme Laufweise (Herstellerangaben 65 Db Lärmbelastung) und seine saubere Schnittkante zu überzeugen. Auch die Inbetriebnahme ist einfach und komfortable möglich. Einzig bei der Laufzeit müssen kleine Abstriche gemacht werden, denn mit rund einer Stunde Mähzeit sind größere Rasenflächen leider nur mit zwischenzeitiger Ladepause möglich. Dennoch weiß das Modell mit seinem Preis-Leistungs-Verhältnis zu überzeugen, wer also ein günstiges Einstiegsmodell mit dennoch guter Leistung sucht, der ist mit diesem Modell sicherlich mehr als nur gut beraten.

VorteileNachteile
  • Hebesensoren mit Sofortstoppfunktion
  • Hindernissensor mit Sofortstoppfunktion
  • Maximale Steigung 50% / max. Neigungswinkel 27°
  • Elektronische Sicherheitssperre (Diebstahlsschutz)
  • Rasenfläche 500 m²
  • Schnitthöhe 2 – 6 cm
  • Arbeitszeit: ca. 60 min.
  • Ladezeit: ca. 60 min

 

Worx Landroid SO500i Rasenroboter

Worx Landroid SO500i

Das zweite Rasenrobotermodell, welches wir Ihnen heute vorstellen möchten, ist der Worx Landroid SO500i Rasenroboter, der im Fachhandel wie auch online für einen durchschnittlichen Kaufpreis von rund 600,00 Euro erworben werden kann. Dieses Modell besticht allem voran durch seine hochwertige Verarbeitung und die vielen Funktionen, die das Rasenmähen endlich nicht mehr zur unliebsamen Belastung im Sommer machen. Denn das für eine maximale Rasenfläche von rund 500 m² ausgelegte Modell verfügt nicht nur über klassische Funktionen wie Hindernissensoren und Stoßsensoren mit einer automatischen Sofortstoppfunktion, sondern zudem auch über einen integrierten Regensensor der bei einsetzenden Regen das Gerät sofort zurück zur Ladestation sendet. Zudem verfügt das Modell über ein modernes und effizient nutzbares 3-Klingen System, das zudem mit Vorwärts- und Rückwärtsrotation einen perfekten Rasenschnitt ermöglicht. Zusätzlich verfügt das Modell über ein seitlich angebrachtes Mähwerk wodurch selbst die Rasenkanten perfekt gemäht werden können. In Verbindung mit der AIA Navigationstechnologie kann das Modell zudem selbst auf verwinkelten Rasenflächen problemfrei eingesetzt werden und mit einer schnittbreite von 18 Zentimetern und einer variablen Schnitthöhe zwischen zwei und sechs Zentimetern bleiben dank der maximalen Steigung von 35 Prozent bei diesem Modell wahrlich keine Wünschen offen. Einzig die Ladezeit von gut eineinhalb Stunden und die nicht vorhandene Diebstahlsicherung müssen als kleines Manko bedacht werden. Alles in allem also ein überaus gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit kleinen Abstrichen.

VorteileNachteile
  • 3-Klingen System für saubere Schnittergebnisse
  • Rasenkantenmähfunktion dank seitlichem Mähwerk
  • AIA Navigationstechnologie für Mähen auf verwinkelten Rasenflächen
  • Vorwärts- und Rückwärtsrotation der Klingen
  • Schnittbreite: 18cm
  • Schnitthöhe: 2-6cm
  • Max. Steigung: 35%
  • Rasenfläche 500 m²
  • Integrierte Regensensoren
  • Hindernissensor mit Sofortstoppfunktion
  • Ladezeit 1,5 Stunden
  • Kein Diebstahlsschutz

 

Gardena 4072-20 Mähroboter

Gardena 4072-20

Das letzte Mährobotermodell, welches wir Ihnen vorstellen möchten, ist ein Modell der gehobenen Mittelklasse aus dem Hause Gardena. Der 4072-20 Mähroboter ist ein hochwertiger und vielseitig nutzbarer Rasenroboter der im Fachhandel, im Gartencenter wie auch online für einen durchschnittlichen Kaufpreis von rund 1150,00 Euro erworben werden kann und mit gewohnt vielseitigen Funktionen zu überzeugen weiß. Zu den wichtigsten Funktionen dieses Modells zählen neben dem Kollisionssensor, der Zusammenstöße mit einer Sofortstoppfunktion verhindert, auch die Hebe- und Kippsensoren die ein ordnungsgemäßes Mähen garantieren. Zudem verfügt das Modell über ein 3-Klingen System welches mit drei Ersatzklingen abgerundet wird. Natürlich verfügt der Gardena 4072-20 Mähroboter auch noch einen Diebstahlsschutz sowie eine integrierte Mulchfunktion und das Modell kann zudem auch über eine sogenannte Fernstarfunktion in Betrieb genommen werden. Bis zu 700 m² Rasenfläche können mit einer einmaligen Ladung bewerkstelligt werden, wobei die Schnitthöhe variable zwischen 2 und 5 Zentimetern eingestellt werden kann. Zudem sind Steigungen bis zu 25 Prozent für dieses Modell absolut kein Problem. Dank der ECO-Funktion kann das Modell zudem überaus Energiesparsam eingesetzt werden und ist ein durchschnittlicher Stromverbrauch von rund 12 kWh je Monat zu erwarten. Alles in allem ein gewohnt hochwertiges Modell der Marke Gardena das trotz erhöhtem Anschaffungspreis ein durch die Bank weg sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten hat.

VorteileNachteile
  • Rasenfläche: 700 m²
  • Schnitthöhe 2 – 5 cm
  • Schneidewerk: Messerscheibe mit 3 Messern
  • Ladesystem: automatisch
  • Energieverbrauch pro Monat: 12 kWh
  • Gewicht: 7,5 kg
  • 3 Ersatzmesser inklusive
  • Sensoren: Kollisions-, Hebe- und Kippsensoren
  • Inkl. Diebstahlschutz
  • Inkl. Mulch Funktion
  • Inkl. Fernstartfunktion
  • Inkl. ECO-Mode
  • Ladezeit 70 Minuten
  • Erhöhter Kaufpreis

 

Unser Fazit – Der Mähroboter, sicherlich praktisch, aber kein Muss für jeden Gärtner!

Automatisches Rasenmähen

Der Mähroboter erspart das mühsame Rasenmähen von Hand!

© Fotolia: progarten – 153016479

Wer Jahr ein Jahr aus das Rasenmähen als leidige Pflicht ansieht, der findet in modernen Rasen- oder Mährobotern in jedem Fall eine überaus praktische und komfortable Möglichkeit, den perfekten Rasen ganz ohne eigenes Zutun zu pflegen. Doch so praktisch der Rasenmähroboter auch sein mag, bedenkt man die durchaus hohen Anschaffungskosten und die Tatsache, dass dennoch immer wieder ein wenig nachgearbeitet werden muss, zeigt sich schnell … der Mähroboter ist sicherlich praktisch, aber ganz sicher kein Muss für jeden Gärtner.

Ø Preis455,00€599,00€1150,00€
HerstellerYardForceWorxGardena
Artautomatischvollautomatischvollautomatisch
Rasenfläche500 m²500 m²700 m²
Schnitthöhe2-6cm2-6cm2 – 5 cm

Wer sich jedoch für die Anschaffung entscheidet, der sollte die Wahl des Modells nicht voreilig treffen. Natürlich hochwertige Modelle mit guter Qualität und entsprechenden Funktionsumfang sind nicht günstig und es gibt auch gute Modelle im Einstiegsbereich, doch alles in allem ist die Anschaffung einer solchen Gartenhilfe nicht günstig. Da will der Kauf gut überlegt sein und das Modell sollte in jedem Fall den eigenen Erwartungen und den Anforderungen im eigenen Garten entsprechen. Denn nur wenn Funktionen und Leistungsspektrum an die vorhandenen Bedingungen angepasst gewählt wurden, wird der Rasenroboter zum nützlichen und sicherlich gern genutzten Helfer im Gartenalltag.

Rasenroboter – Welcher Mähroboter mäht am besten?
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