Praktisch, einfach und effektiv. Gilt es, kleine Schäden an Fahrzeugen oder Geräten zu beheben, muss es nicht immer das Schweißgerät sein, das zum Problemlöser wird. So manches Mal kann auch Karosseriekleber die Lösung des Problems sein. Doch nicht alles lässt sich einfach so wieder ankleben, und wenn es wirklich halten soll, dann ist die richtige Wahl des Klebers entscheidend. Doch worauf kommt es an, wenn mithilfe von gutem altem Karosseriekleber schnell und effektiv ein Problem gelöst werden soll?


Wofür kann Karosseriekleber benutzt werden?

Ob im Werkstattbereich oder aber zur schnellen und provisorischen Reparatur von kleinen Schäden an Werkzeugen, klassischer Karosseriekleber ist vielseitig anwendbar und je nach Produkt und Qualität eine echte Alternative zu aufwendigen Schweißarbeiten. Doch so vielseitig Karosseriekleber auch sein mag, nicht immer ist der Klebstoff die perfekte Reparaturlösung.

Grundsätzlich ist Karosseriekleber ein Hochleistungs-Klebstoff, der je nach Produkt warm oder kalt aushärtet. Je nach Kleberart können hierbei Karosseriebleche, Aluminium, verzinkter Stahl, Stahl oder Verbundstoffe mithilfe des Karosserieklebers gezielt fixiert und angeklebt werden. Oftmals dient der Karosseriekleber jedoch auch als grundlegende Basis für weiterführende Arbeiten wie zum Beispiel Schweißarbeiten an Fahrzeugkarosserien.

Karosseriekleber kaufen – worauf gilt es zu achten?

Der Kauf von Karosseriekleber ist in der heutigen Zeit beinahe überall möglich. Fachhändler für Fahrzeugbedarf bieten ihn ebenso in ihrem Sortiment an, wie so mancher Baumarkt. Doch auch im Internet findet man eine Vielfalt an Angeboten für diverse Variationen des klassischen Karosserieklebers. Wichtig für den Kauf ist somit nicht der Ort an dem gekauft wird, sondern vielmehr der Kleber an sich.

Karosseriekleber gibt es:

  • In Baumärkten und Fachgeschäften für Werkstattbedarf
  • In Onlineshops für Werkstatt- und Tuningbedarf
  • Auf großen Onlineplattformen wie Amazon und Ebay

Je nachdem was geklebt werden soll, gilt es auf die besonderen Eigenschaften des Klebers zu achten. Manche Variationen sind dazu gedacht, ohne Anwendung von Wärme auszuhärten. Für andere Variationen braucht es zwingend Wärme um den Kleber ausreichend aushärten zu lassen. Auch die Materialien, die mit dem Karosseriekleber verbunden werden können, können stark variieren. Es ist somit für den Kauf absolut unverzichtbar, zu wissen, welche Materialien unter welchen Umständen geklebt werden sollen, um, so den passenden Kleber zu finden.

Entscheiden für den Kauf sind:

  • Welches Material soll mithilfe des Klebers geklebt werden?
  • Soll der Karosseriekleber warm oder kalt aushärten?
  • Wie schnell soll / muss der Karosseriekleber aushärten?
  • Soll der Karosseriekleber als Grundlage für weitere Arbeiten genutzt werden?
  • Soll der Kleber ohne „Primer“ kleben und dichten?

Preislich gesehen ist ein Vergleich einzelner Angebote in jedem Fall von Vorteil. Denn obgleich günstige Modelle von Karosseriekleber schon für wenige Euros im Baumarkt erhältlich sind, so kann doch ein Preisvergleich enorme Ersparnisse ermöglichen. Allem voran Rabatte und Nachlässe sind es, die den Kauf von Karosseriekleber erheblich günstiger gestalten können. Doch Vorsicht. So günstig das Internet auch so manches Mal sein mag, bei einem Onlinekauf müssen immer auch die Versandkosten sowie die Versanddauer beachtet werden. Wer also schnell eine Reparatur durchführen möchte, der sollte den Karosseriekleber dann doch lieber im Fachhandel Vorort kaufen.

Entfernen – wie bekommt man überschüssigen Kleber ab?

Effektiv und meist schon binnen weniger Stunden ausgehärtet ist Karosseriekleber längst eine reizvolle Alternative zu aufwendigen Schweißarbeiten geworden. Doch wer nicht exakt arbeitet, der hat am Ende schnell einmal unschöne Klebereste am Werkstück oder aber gar an den Händen. Diese Reste des Karosserieklebers sollten in jedem Fall vorsichtig und fachgerecht entfernt werden.

Karosseriekleber entfernt man mithilfe von:

  • Lösungsmittel aus dem Fachhandel.
  • Besonderen Reinigungsmitteln für die Ablösung von Haut.

Um Reste von Karosseriekleber zu entfernen, bieten sich unterschiedliche Möglichkeiten an. Zum einen können entsprechende Lösungsmittel gute Dienste leisten. Solange es nicht darum geht, Klebereste vom Körper oder empfindlichen Lacken zu entfernen sind diese industriellen Klebelösemittel in jedem Fall zu bevorzugen. Doch Vorsicht, diese Lösungsmittel können Lacke sowie natürlich auch die menschliche Haut stark ätzend angreifen und somit schädigen. Für die Entfernung von Klebereste am Körper oder auf empfindlichen Grundstoffen eigenen sich diese somit nicht.

Der sorgsame Einsatz von Lösungsmittel ist nötig weil:

  • Lösungsmittel eine stark ätzende Wirkung haben können.
  • Gesundheitliche Gefahren drohen, wenn Lösungsmittel mit Augen oder Schleimhäuten in Kontakt kommen.

Für die Entfernung von Kleberesten am Körper (zum Beispiel an den Fingern oder Unterarmen) empfiehlt es sich, den Kleber schnellstmöglich mit klarem Wasser abzuwaschen. Mithilfe einer weichen Fingerbürste und einfacher Seife lassen sich in der Regel Karosseriekleberreste sehr effektiv und einfach lösen. Ist der Kleber jedoch bereits ausgehärtet, braucht es entsprechende Reinigungsmittel, die hautverträglich sind und die Struktur des ausgehärteten Karosserieklebers aufweichen und im Anschluss ablösen.

Mehr Infos:

Karosseriekleber im Test: Entfernen, Lösen, Kaufen und mehr
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