Windmesser online kaufen

Windmesser Information

Der Windmesser (in der Literatur auch als Anemometer beschrieben) ist ein Messinstrument  mit dem Geschwindigkeit eines Strömungsfeldes gemessen werden kann. Letztlich misst man, vereinfacht ausgedrückt, mit einem Windmesser die Windgeschwindigkeit. Unter dem Begriff der Windgeschwindigkeit versteht man die Geschwindigkeit der Luft im Vergleich zum Boden. Dabei handelt es sich um eine sog. gerichtete Größe welche zwar als Vektor in Form der  waagerechten und der senkrechten Komponente definiert wird, in der Praxis aber in der Regel auf die horizontale Komponente beschränkt wird.

Die älteste bekannte und dokumentierte Entwicklung eines Windmessers geht auf Leon Battista Alberti aus dem Jahre 1450 zurück. Sie wurde aber von Leonardo da Vinci um das Jahr 1500 wesentlich weiterentwickelt. Es existieren Skizzen dazu.

In England wurde der Windmesser während des 18. Jahrhunderts wesentlich weiter entwickelt. Dazu existieren Aufzeichnungen aus dem Jahr 1667 in der königlichen Gesellschaft. Die heute bekannteste aus der Historie bekannte Bauform eines Windmessers ist der Schalenanemometer auf dessen Grundprinzip auch noch heute  meteorologische Messungen durchgeführt werden. Man geht auch davon aus, dass es sich um die bekannteste Bauform eines Windmessers handelt.

Bekannte Ausführungen des Windmessers

Heute existieren im Wesentlichen zwei  bekannte Ausführungen des Windmessers. Dabei handelt es sich um die Schwingplatte und die Deflektionsplatte. Bei der Form des Windmessers in der Schwingplattenform handelt es sich um eine rechtwinkelige Platte, welche an der obersten Kante drehbar gelagert ist. Abhängig von der Geschwindigkeit des Windes kann die Platte mehr oder weniger aus ihrer senkrechten Lage bewegt werden. Die Geschwindigkeit des Windes liest man dann auf einer Skala hinter der Platte ab.

Die zweite Methode, der Deflektionsplatten Anemometer, basiert auf einem ähnlichem Prinzip. Bei dieser Form steht die Platte flächig frontal gegen den Wind und wird von diesem ohne Veränderung des Neigungswinkels auf einer Gleitschiene linear zur Windrichtung verschoben.  Ein Zeiger deutet auf eine Skala wo man die Windgeschwindigkeit ablesen kann.

Die wichtigsten Arten von Windmessgeräten

Insbesondere kennt man heute vier verschiedene Typen von Windmessern. Es ist dies zunächst der Flügelrad Windmesser, der Schalenanemometer, der Staudruck Windmesser sowie der Ultraschall Windmesser.

In weiterer Folge soll nur kurz auf die wichtigsten Merkmale der einzelnen hier vorgestellten Typen eingegangen werden. Der Flügelrad Windmesser ist vom Prinzip her betrachtet eine kleine, nahezu freilaufende Windkraftanlage. Diese Art von Windmessern sind insbesondere für die Messung schwacher Strömungen geeignet. Auch sind sie bestens geeignet um in Flüssigkeiten zu arbeiten weil sie aufgrund ihres Leerlaufs auch schnellen Strömungen standhalten können.

Das Schalenanemometer kennzeichnet sich durch eine vertikale Rotorachse. Dies hat den Vorteil, dass eine Windrichtungsnachführung nicht mehr notwendig ist. Das Prinzip ist denkbar einfach, denn die Geschwindigkeit, mit der die meist drei halbkugelförmigen Schalen umlaufen, addieren sich einfach stromauf zur Windgeschwindigkeit auf.

Der Staudruckanemometer basiert auf dem Prinzip, dass der Wind als Druckunterschied zwischen Gesamtdruck und statischem Druck gemessen wird. Wichtige Messgröße ist die kinetische Energie.

Letztlich bietet der Ultraschall Windmesser den Vorteil, dass bei diesem Gerät auch die Laufzeiten mit hohen Frequenzen präziser bestimmt werden können. Bei den Ultraschall Windmessers werden auch auf kurze Distanzen hohe Frequenzen benutzt.