Regenmesser Information

Als Regenmesser bezeichnet man ein Gerät, welches die Menge des Niederschlags messen kann. Es finden sich auch andere Begriffe für den Regenmesser in der Literatur, wobei der gängigste Begriff für den Regenmesser jene des Niederschlagsmessers ist.

Die Funktionsweise des Regenmessers

Die Funktionsweise des Regenmessers ist eigentlich sehr einfach zu erklären wobei natürlich wie so oft der Teufel im Detail liegt. Aber wir wollen uns ja in diesem Artikel nicht mit technischen Details beschäftigen sondern beschränken uns darauf, eine sinngebende Erklärung für unsere Leser abzuliefern.

Die Messung der Niederschlagsmenge erfoligt immer in einem bestimmten Zeitintervall. Dabei misst der Regenmesser in einem bestimmten Zeitintervall jene Menge an Wasser, die in einer bestimmten Zeit gefallen ist. Man kann mit einem Regenmesser aber nicht nur die Regen- bzw Niederschlagsmenge messen sondern schafft es damit auch, zum Beispiel Schneemengen zu messen.

Die Messung ist für alle Flüssigkeiten praktisch gleichermaßen durchführbar, soweit es zu wasseräquivalenten Materialien geschieht. Da Schnee zu Wasser schmilzt, wird eine Messung unter allgemein gültigen Gesetzmäßigkeiten möglich sein.

Man sollte noch der Vollständigkeit halber feststellen, dass man statt der Bezeichnung des Regenmessers auch noch den Begriff des Ombrometer  und jenen Begriff des Hyetometers kennt. Weiters gibt die Literatur noch den Begriff des Pluviometer an.

Meist findet man einen Regenmesser in beruflich adäquaten Einrichtungen wie zum Beispiel einer Wetterstation. So unterstützt der Regenmesser die Auswertungen der Meteorologen und dienst folglich als zusätzliches Hilfsmittel der Wetterprognose. Auch in der allgemein wissenschaftlichen Klimakunde findet man die Verwendung des Regenmessers für Zwecke der langfristigen Statistik und Auswertung der Niederschläge.

Wenn man sich in die Geschichte der Regenmesser etwas näher einliest, dann finden sich die ersten Aufzeichnungen zur Verwendung eines Regenmessers im Jahre 1639. Auch ein Name der damit zusammenhängt ist in der Literatur vermerkt: Herr Benedetto Castelli! Konstruiert selbst wurde der erste Regenmesser dann von Christopher Wren im Jahre 1661. Ursprünglich kann man die Entwicklung aber bis in das Jahre 1442 zurückverfolgen. Sie geht auf die Entwicklung der ersten Pluviometer zurück.

Heute sind unterschiedliche moderne Gerätetypen im Einsatz. Auch wird sehr stark zwischen der messbaren Konsistenz der Flüssigkeit unterschieden. So unterscheidet man zwischen Schnee, Hagel oder Graupel bzw ganz normalem Wasser in Folge eines Niederschlags. Die einfachsten Geräte haben eine eingebaute Heizung, so dass auch feste Niederschläge wie eben Schnee gemessen werden kann.

Zu Zeiten der Analogtechnik waren noch analoge Niederschlagsmesser üblich. Sie sind heute bestenfalls für den Heimbedarf tauglich. Heute verwendet man im Prinzip nur mehr moderne digitale Geräte. Insbesondere sind Niederschlagsmesser nach Hellmann üblich.

Der Niederschlagsmesser nach Hellmann wird vorwiegend in der professionellen Meteorologie und im deutschsprachigen Raum verwendet. Er liefert die genauesten Messungen nach heute gängigen wissenschaftlichen Standards.