Antirutschmatte Information

Zunächst soll einmal geklärt werden, was eine Antirutschmatte überhaupt ist? Man versteht unter einer Antirutschmatte eine reibungserhöhende Unterlage oder auch ein rutschhemmendes Material. Der eigentliche Zweck einer  Antirutschmatte ist die  Erhöhung des sogenannten Reibbeiwertes. Dabei handelt es sich aus technischer Sichtweise betrachtet um ein genormtes Testverfahren bzw ein ermittelter Wert aus diesem Verfahren, welcher  die Kraft beziffert, die eine Antirutschmatte oder ein anderes beliebiges Material dem ungehinderten Gleiten eines anderen Gegenstandes auf ihrer Oberfläche entgegensetzt.

Es gibt sehr genaue Mindestkriterien für den Test und die Verfahren wobei man grundsätzlich von einem festgesetzten Mindestwert, von 0,6μ ausgeht.

Wo kommen Antirutschmatten zum Einsatz

Vorwiegend werden Antirutschmatten im Transportwesen eingesetzt. So zum Beispiel werden Antirutschmatten zur Ladungssicherung von Transportmitteln, bei Autos, in der Bahn und auf dem Schiff verwendet. Die Anwendungspaletten von Antirutschmatten sind grundsätzlich sehr vielfältig. Man findet sie bei Transporten von Stückgut, Behältern und Paletten. Allerdings eignen sich Antirutschmatten nicht für den Einsatz bei Schüttgut, denn hier können sie ihre vielfältigen Vorteile in keinster Weise einsetzen.

Unterschiedliche im Handel erhältliche Antirutschmatten

Nachfolgend sollen einige in der Praxis gängige Modelle kurz vorgestellt werden. Als erstes Beispiel kann die Regupol 7210 LS plus Antirutschmatte genannt werden. Bei dieser Antirutschmatte handelt es sich in der betrieblichen Alltagspraxis um die meist verkaufte Antirutschmatte von der Firma BSW. Sie zeichnet sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis aus. Sie eignet sich auch  für die Mehrzahl durchschnittlicher Transporte und wird daher von Spediteuren und Transportunternehmer sehr geschätzt.

Ein weiteres Beispiel ist die Antirutschmatte Regupol RHM Kantholz. Auch diese Antirutschmatte zeichnet sich durch eine extrem reibungserhöhende Unterlage zum Transport von allen nicht palettierfähigen Stückgütern aus. Sie können somit leichter mit dem Stapler oder Kran beladen